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Regierung fliegt 2017 etwa 17.000 Migranten ein

Regierung fliegt 2017 etwa 17.000 Migranten ein
pixabay, CC0

Was vor ein paar Monaten noch als "Verschwörungstheorie" galt, ist mittlerweile Realität:

"Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion geht hervor, dass im laufenden Jahr 2017 bis Anfang November knapp 17.000 sogenannte „Asylsuchende“ oder „Schutzbedürftige“ auf dem Luftweg und unter Mitwirkung der Bundesregierung nach Deutschland geholt wurden. Im gesamten Jahr 2016 waren es noch 14.408 Personen, wie sich aus der schriftlichen Anfrage des Bundestagsabgeordneten Brandner (AfD) ergibt. Auffällig ist, dass im Jahr 2016 allein 12.091 Personen (2017 bis September: 6.155) nach Deutschland eingeflogen worden seien, dabei habe es sich um „Überstellungen aufgrund der Dublin-Verordnung“ gehandelt, wie die Bundesregierung mitteilte. 1"

Im Jahr 2016 waren nach dem Grundgesetz 2.120 Personen asylberechtigt. Eingeflogen wurden aber 14.408 Migranten. Hinzu kommen dann ja auch noch die Zigtausenden, die über sichere Drittstaaten hier her geschleppt wurden oder Deutschland über die offenen Grenzen auf dem Landweg erreicht haben. Mit welcher Begründung wird eigentlich das Grundgesetz ausgehebelt? "Humanitäre Verpflichtung"?

„Wir wollen, dass die Zahl der Flüchtlinge, die zu uns kommen, dauerhaft niedrig bleibt. Das macht es möglich, dass wir unseren humanitären Verpflichtungen durch Resettlement und Relocation nachkommen. 2“ So steht es im CDU-Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 auf Seite 63. Die Umsiedlung nach Deutschland geht also munter weiter. Die Zahl der "Flüchtlinge" in Deutschland geht so jedoch nicht zurück, sondern sie steigt ebenfalls weiter. Welche Zahl niedrig ist, bleibt auch Auslegungssache.

Und nebenbei macht man bei der Abschiebung über den Luftweg von 10 bis 20 Personen, die eh nicht hätten hier sein dürfen, einen (medialen) Aufriss. Man hat schließlich alles unter Kontrolle.